„Wandelt in einer Weise, die der Berufung würdig ist, mit der ihr berufen worden seid.“

Diese Ermahnung des Paulus in Epheser 4,1 sollte eigentlich nach unserer Bekehrung zu Gott eine ganz natürliche Lebensweise sein, da Gott durch seinen Heilsplan für die Menschheit seine große Liebe zu uns gezeigt hat!

Johannes 3,16

Unser Gott hat die Initiative ergriffen, uns zu retten, und hat nicht gezögert, uns Jesus Christus zu senden, damit er an unserer Stelle am Kreuz stirbt ! Wenn wir diese unverdiente Gnade erfasst haben, welche Antwort können wir geben, die dieser unglaublichen Tat würdig ist ?

Wir können dafür bereits jeden Tag dankbar sein, aber darüber hinaus erwartet Gott von uns auch eine Veränderung unseres Verhaltens — in unserer Beziehung zu ihm, zu uns selbst und zu den Menschen, mit denen wir leben.

Der Heilige Geist wirkt in uns in mehreren Bereichen: geistlich, moralisch, existenziell und praktisch.

Er führt uns nach und nach dazu, einen anderen Lebensstil anzunehmen, der sichtbar wird, denn jede Entscheidung in unserem Leben wird unser Verständnis unserer Berufung widerspiegeln! Es muss Übereinstimmung geben zwischen unserer inneren Überzeugung und unseren Taten.

Doch würdig zu sein bedeutet nicht, vollkommen zu sein, sondern in Übereinstimmung mit dem zu leben, was wir empfangen haben!

Würde kann als Treue, Verantwortung und Lebensweise verstanden werden.

Was legt Paulus in dieses Wort „Berufung“?

Der Berufung entsprechend zu wandeln bedeutet: Gott zu gehören, sich bewusst zu sein, dass wir nun mit anderen Christen verbunden sind, die in Heiligkeit leben und dem Ruf zum Dienst folgen.

Ich denke, wir sind alle zum Dienen berufen, also lasst es uns von ganzem Herzen tun. Wenn wir persönliche Gaben haben, dann stellen wir sie in den Dienst des Herrn!

In den Versen 2 und 3 erklärt Paulus, wie wir würdig wandeln sollen: mit Sanftmut, Demut, Geduld, indem wir einander ertragen und die Einheit des Geistes suchen. Hier finden wir die "Frucht des Geistes" wieder. Galater 5,22

Wir können dieses Ziel auf heute übertragen:

-- Würdig wandeln bei der Arbeit
-- Würdig wandeln in der Familie
-- Würdig wandeln in den sozialen Netzwerken
-- Würdig wandeln in Konflikten

Stellen wir uns ehrlich die Frage: Entspricht mein Leben dem, wozu ich berufen worden bin?

Das lädt ein zu:

-- einer objektiven Gewissenserforschung
-- Reife und Weisheit, um die wir bitten sollen („Bittet, so wird euch gegeben …“ Matthäus 7,7)
-- einem beständigen Wachstum mit der Hilfe des Heiligen Geistes

Möge der allmächtige Herr uns in diesem Vorhaben helfen, damit wir dieser Berufung, die er an jeden Einzelnen richtet, würdig leben können! Gott nimmt uns ernst — deshalb wollen auch wir diesem Ruf in würdiger Weise antworten!

Franz

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