Nach dem Frühling, wenn die Blumen beginnen, ihre Leuchtkraft zu verlieren und die Jahreszeit sich sanft verändert, bleibt eine schöne Lektion: Nicht alles, was Gott wachsen lässt, ist sofort sichtbar.

Der Frühling spricht von Erwachen, Verheißung, Knospen und Neuanfang. Doch nach dem Frühling kommt eine Zeit des stilleren Wachstums, vielleicht weniger auffällig, aber ebenso notwendig. Dann arbeiten die Wurzeln weiter, die Frucht bereitet sich vor, und das Leben reift in der Stille.

Auch in unserem Leben gibt es Zeiten, in denen Gott sichtbar und kraftvoll zu wirken scheint, und andere, in denen alles ruhiger wirkt. Doch sein Werk geht weiter. Er verlässt nicht, was er begonnen hat. Er wacht über den Samen, der in unsere Herzen gelegt wurde.

Darum lass dich nicht entmutigen, wenn der Schwung des Frühlings nachzulassen scheint. Was Gott geweckt hat, kann noch Frucht bringen. Wichtig ist, in Christus verwurzelt zu bleiben, treu in den kleinen Dingen, und voller Vertrauen auf Gottes Geduld.

Nach dem Frühling kommt die Zeit des Reifens.

„Ich bin davon überzeugt, dass der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis an den Tag Jesu Christi.“
Philipper 1,6