Die heutige Zeit...

...und die Treue Gottes !!

Wir leben in besonderen Zeiten.

Es genügt, den Gesprächen zuzuhören, sich umzusehen oder einfach in die Gesichter der Menschen zu schauen, um zu erkennen, dass viele innerlich belastet oder voller Sorge sind. Die Unruhe nimmt zu, vertraute Orientierungspunkte geraten ins Wanken, und die Zukunft erscheint denen sehr unsicher, die die biblische Prophetie nicht kennen.

In einem solchen Umfeld wäre es leicht, der Angst, der Entmutigung oder der Verwirrung Raum zu geben. Und doch bleibt für den, der den Herrn kennt, eine Wahrheit bestehen: Gott hat sich nicht verändert.

Die geopolitische Lage verändert sich, Kriege brechen aus, Denkweisen wandeln sich, und menschliche Werte schwanken ständig.

Aber Gott bleibt derselbe.
Seine Treue hängt weder von Umständen ab noch von den verschiedenen Zeiten unseres Lebens oder von der Unruhe unserer Epoche.

Was Er gestern war, das ist Er auch heute, und das wird Er auch morgen sein.

„Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.“ Hebräer 13,8

Gerade in unruhigen Zeiten wird diese Wahrheit besonders kostbar: Wir wissen, an wem wir uns festhalten können, ohne zu wanken.

Wenn um uns herum alles ins Wanken gerät, bleibt das Wort Gottes fest. Wenn Herzen müde werden, richtet der Herr noch immer auf, tröstet und stärkt die, die sich an Ihn wenden. Wenn der Lärm dieser Welt immer lauter wird, bleibt Seine Stimme sanft, wahr und voller Frieden für den, der sich noch Zeit nimmt, auf Ihn zu hören.

Die Zeiten, in denen wir leben, sollen uns nicht von Gott entfernen, sondern uns näher zu Ihm führen. Sie erinnern uns daran, wie sehr wir einen festen Halt brauchen. Sie zeigen uns auch, dass menschliche Sicherheiten begrenzt sind. Wo der Mensch viel verspricht, aber nicht halten kann, bleibt Gott Seinen Verheißungen vollkommen treu.

Der Gläubige ist nicht dazu berufen, in Panik zu leben. Aber er ist auch nicht aufgefordert, die Augen vor der Realität zu verschließen. Er sieht, er hört, er erkennt – und doch verzweifelt er nicht. Warum? Weil seine Hoffnung nicht auf dem Zustand dieser Welt beruht, auch nicht auf persönlichen Schwierigkeiten oder seiner Gesundheit, sondern auf der Person Jesu Christi.

Je unsicherer die Zeiten werden, desto wichtiger ist es, zum Wesentlichen zurückzukehren: zu beten, die Bibel zu lesen, ein schlichtes Herz zu bewahren, über das innere Leben zu wachen und an der Wahrheit festzuhalten. Jetzt ist nicht die Zeit, geistlich einzuschlafen oder sich von leeren Reden mitreißen zu lassen. Jetzt ist die Zeit, nahe beim Herrn zu bleiben.

Und in dieser harten, unruhigen, manchmal kalten Welt haben Christen noch immer eine schöne Aufgabe: die Gegenwart Christi widerzuspiegeln.

Ein Wort, das Frieden schenkt.
Ein ruhiger Glaube.
Ein aufrichtiges Zuhören.
Eine ausgestreckte Hand.
Ein stilles, aber echtes Licht, das Trost bringt.

Das mag in den Augen der Menschen wenig erscheinen, aber niemals in den Augen Gottes.

Die Zeiten, in denen wir leben, mögen schwierig sein, aber sie überraschen den Herrn nicht.
Und in der Dunkelheit wird das Licht Gottes immer leuchten.

Franz

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