... ist uns in Christus geschenkt !
In einer Welt, die von Unsicherheit, Angst und geistlicher Finsternis geprägt ist, hat Gott uns in Jesus Christus eine lebendige Hoffnung gegeben.
Diese Hoffnung ist keine abstrakte Idee und auch nicht nur ein moralischer Trost. Sie ist eine lebendige Wirklichkeit, gegründet auf den Tod und die Auferstehung Jesu Christi.
Der Apostel Petrus drückt es so aus:
„Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.“ 1. Petrus 1,3
Gott hat seinen Sohn in die Welt gesandt, um wiederherzustellen, was die Sünde zerstört hatte: den Frieden zwischen Gott und dem Menschen, die verlorene Gemeinschaft und das Leben, das der Mensch durch den Ungehorsam Adams verloren hatte.
Jesus Christus ist die lebendige Hoffnung für alle, die an ihn glauben.
Durch ihn wird Vergebung angeboten, die Versöhnung mit Gott wird möglich, und ein neues Leben wird uns geschenkt.
Der Mensch, der an Jesus Christus glaubt, Buße tut und sich im Glauben an ihn bindet, wird von neuem geboren und tritt in eine neue Beziehung zu Gott ein. Er gehört nicht mehr zu der alten Welt, die von der Sünde beherrscht wird, sondern Gott.
Die neue Geburt ist also nicht einfach eine religiöse oder moralische Veränderung. Sie ist ein tiefes Werk Gottes im Herzen.
In Christus lässt der Gläubige sein altes Leben hinter sich und empfängt ein neues Leben.
Paul druckt es so aus: „Eines aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt, und jage auf das Ziel zu, den Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.“ Philipper 3,13–14
Die Gläubigen sind nicht nur für sich selbst gerettet. Sie sind berufen, Christus auf der Erde widerzuspiegeln. Sie werden nicht mehr durch ihren früheren Zustand definiert, sondern durch das, was Gott in ihnen durch Jesus Christus getan hat.
Sie sind berufen, in Gehorsam, Glauben, Gerechtigkeit und Heiligkeit zu wandeln, nicht aus eigener Kraft, sondern in der Kraft des Heiligen Geistes.
Paulus erinnert mit Nachdruck daran: "...aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes.“ 1. Korinther 6,11
Das Heil ist also nicht das Ergebnis menschlicher Anstrengungen, sondern das Werk, das Christus am Kreuz vollbracht hat.
Durch das Opfer Jesu ist der Gläubige mit Gott versöhnt und steht nicht mehr unter Verdammnis, sondern lebt im Frieden mit Gott.
Er ist berufen, für Gott zu leben als ein erneuerter Mensch, versiegelt mit dem Heiligen Geist und abgesondert für den Herrn.
Durch das Blut Jesu hat er nun freien Zugang zu Gott auf einem neuen und lebendigen Weg.
Er ist der lebendige Gott, das lebendige Wort, das lebendige Wasser, das Brot des Lebens, der lebendige Stein, und die, die ihm gehören, tragen diese gleiche lebendige Hoffnung in sich.
In einer Welt, die in Dunkelheit versunken ist, sind die Gläubigen dazu berufen, seine Zeugen zu sein. Ihr Leben, ihr Glaube, ihre Treue und ihr Zeugnis sollen die Herrlichkeit Christi widerspiegeln. Sie sind das Licht der Welt, nicht um die Blicke auf sich selbst zu ziehen, sondern um die Herzen auf den Retter hinzuweisen.
Diese lebendige Hoffnung muss verkündigt werden, damit andere glauben, von der Sünde befreit, mit Gott versöhnt werden und das ewige Leben empfangen können.
In einer unruhigen, beunruhigten und oft orientierungslosen Welt bleibt Christus unsere lebendige Hoffnung.
Franz
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